Lehn dich kurz zurück. Du hast es geschafft. Wirklich.

Deine Positionierung steht. Die Kundinnen buchen, viele davon immer wieder. Der Umsatz stimmt. Du hast das, was du dir vor ein paar Jahren nicht zu träumen gewagt hast: dieses Business, dieses Leben, diese Freiheit.

Jetzt sitzt du abends am Laptop, wenn die Familie längst schläft, und beantwortest noch schnell die letzte E-Mail. Die letzte von heute. Die erste von morgen wartet bereits.

Irgendwo zwischen dem drölfzigsten Kaffee und dem Gefühl, dass du gerade überall gleichzeitig sein müsstest, fragst du dich leise: Sollte das nicht irgendwann mal leichter werden?

Ja. Sollte es.

Hey - das wird es auch. Irgendwann. Das sind nur Wachstumsschmerzen. Kein Ding. Die erwischen sogar die ganz Großen in der Business-Welt. Und sie sind lösbar. Versprochen.

In diesem Beitrag zeige ich dir, woran du erkennst, ob dein Business gerade Wachstumsschmerzen auslöst und was dich wirklich weiterbringt. 

Spoiler: Es ist nicht mehr Disziplin.

Was Wachstumsschmerzen im Business wirklich bedeuten

Wachstumsschmerzen entstehen, wenn dein Business größer geworden ist als die Strukturen, die es tragen. Klingt komisch? Ist aber so. Und so fühlt es sich an: Du rennst den ganzen Tag und kommst trotzdem nicht vom Fleck. Du triffst Entscheidungen wie am Fließband und fragst dich abends, ob du überhaupt die Richtigen getroffen hast. Es muss sich irgendetwas ändern, aber du hast keine einzige freie Stunde, um herauszufinden was.

Frau vor einer Wand voller To Do Zettel. Überforderter Blick, am telefonieren, ein Tablet in der Hand. Im Text: "Wenn dein Business wächst, aber deine Prozesse und Strukturen nicht, dann kommst du irgendwann nicht mehr hinterher."

Das Tückische: Von außen sieht dein Business verdammt gut aus. Die Zahlen stimmen. Die KundInnen sind zufrieden. Niemand ahnt, was es dich kostet, das aufrechtzuerhalten. Und du sagst auch nichts, weil - ja, was denn? Es läuft doch. Eigentlich.

Diese stille Erschöpfung hinter einem funktionierenden Business kennen viele erfahrene Unternehmerinnen. Trotzdem redet fast niemand offen darüber, weil es sich anfühlt wie Jammern auf hohem Niveau. Du hast doch, was du wolltest.

Stimmt. Aber.

Wachstumsschmerzen im Business sind kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch gemacht hast. Sie sind ein Signal: Dein Business ist bereit für das nächste Level. Deine Strukturen sind es noch nicht. Das ist alles.

Wachstumsschmerzen treffen nicht nur Starterinnen 

Viele denken, das sei ausschließlich ein Anfängerproblem. Die Phase, in der man noch keinen Plan hat, noch kein System, noch keine Routine. Irgendwann hat man das doch im Griff, oder?

Jein.

Bei erfahrenen Unternehmerinnen sehen Wachstumsschmerzen einfach anders aus. Subtiler. Und deshalb werden sie länger ignoriert, weggearbeitet, weggeschoben.

Wenn du seit Jahren weißt, was du tust. Wenn KundInnen buchen. Wenn das Business läuft. Dann ist die Vorstellung, dass ausgerechnet jetzt etwas hakt, schwerer zu schlucken. Du müsstest das doch im Griff haben. Du machst das doch schon so lange.

Dennoch hat der Umsatz irgendwann ein Plateau erreicht, weil das Modell aufgehört hat zu skalieren. Obwohl die Nachfrage da ist. Du kannst also nur noch wachsen, wenn du mehr arbeitest. Und das ist schlichtweg nicht mehr drin.

Das passiert den Erfahrensten genauso wie den "Frischlingen", nur dass die Erfahrenen oft noch länger so tun, als wäre alles in Ordnung. Weil sie es ja eigentlich besser wissen sollten.

Woran du merkst, dass es so weit ist

Jede Entscheidung läuft über deinen Schreibtisch. Jede E-Mail, jeder Prozess. Unverzichtbar zu sein fühlt sich irgendwann an wie eine Falle.

Der Kalender ist proppenvoll, aber dein Gewinn stagniert. Du drehst dich im Kreis. Gehörte „weniger arbeiten" nicht zum ursprünglichen Plan?

Deine Angebotswelt ist organisch gewachsen - hier ein Workshop, da ein Mentoring, dort ein Projekt. Zusammen ergibt es nur kein klares Bild mehr. Für deine KundInnen nicht. Manchmal auch für dich selbst nicht.

Und dann ist da diese leise Sehnsucht, die sich schwer benennen lässt. Über die du lange nicht nachgedacht hast. Dieses Gefühl, weswegen du das alles angefangen hast.

Du erinnerst dich noch daran, oder? An DEIN Warum?

Mehr Disziplin ist jetzt die falsche Antwort

Klar ist die naheliegende Reaktion auf Wachstumsschmerzen mehr Einsatz. Ein neues Tool, eine neue Morgenroutine, ein Wochenende am Schreibtisch durcharbeiten. Das kennen wir alle.

Hilft aber nicht. Das Problem liegt im Geschäftsmodell. Ein Business, das auf deiner ständigen Präsenz aufbaut, entwickelt sich irgendwann nicht mehr. Es ist eine gut bezahlte Selbst-Anstellung - kein System, das auch dann läuft, wenn du mal drei Tage nicht da bist. Mehr Disziplin verschiebt das Problem höchstens. Das wäre so, als würdest du einem zu engen Schuh durch Willenskraft mehr Platz verschaffen wollen. Geht nicht. Neuer Schuh muss her. Oder willst du enden wie Aschenputtels Schwester?

Falls du das zu lange ignorierst, entscheidet irgendwann dein Körper, dass er jetzt eine Pause macht. Ob du willst oder nicht.

Was wirklich hilft

Dein Business braucht eine Angebotswelt, in der die Dinge ineinandergreifen. Angebote, die aufeinander aufbauen, Kundinnen führen und Skalierbarkeit bereits in der Business-Architektur haben. Das reduziert den Akquise-Aufwand und macht deine Arbeit planbarer. Ruhiger.

Dazu kommt das, wovor sich viele lange drücken: Standardisierung. Klare Abläufe im Onboarding, in der Kommunikation, in der Administration. Ist nicht so trocken, wie es klingt. Es hält dir den Kopf frei für die Arbeit, die wirklich deine Handschrift braucht. Alles, was sich wiederholt, gehört in ein System. Damit du dich auf das konzentrieren kannst, wofür deine Kundinnen dich wirklich buchen.

Dann das Schwerste: loslassen, was nicht mehr gebraucht wird. Angebote, die unverhältnismäßig viel Energie kosten. KundInnen, die nicht mehr zu dem passen, was du aufbauen willst. Die Version deines Business, die dich bis hierher gebracht hat, aber eben nur bis hierher. Wachstum bedeutet immer auch Abschied. Von Dingen, die sich sicher anfühlen, weil sie vertraut sind.

Wachstumsschmerzen versus echtes Stopp-Signal

Das lohnt sich zu unterscheiden.

Wachstumsschmerzen fühlen sich anstrengend an, aber darunter liegt noch Feuer. Du weißt, wohin du willst, du kommst nur gerade nicht schnell genug vorwärts. Das Business hat Substanz, die Strukturen halten nicht Schritt. Das ist lösbar.

Ein echtes Stopp-Signal ist unscheinbarer. Es ist dieser Gedanke, ob du überhaupt noch in die Richtung willst, in die du gerade läufst. Ob das noch dein Business ist. Ob das noch dein Leben ist.

Da helfen keine besseren Prozesse. Du musst ehrlich mit dir selbst sein und manchmal einfach eine echte Pause einlegen, bevor du irgendetwas entscheidest. Oder du holst dir Unterstützung mit einem neutralen Blick von außen. Buch dir dafür gern einen unverbindlichen Connection Call, bei dem wir schauen, wo es gerade hakt und was deine nächsten Schritte sein könnten.

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Du bist in Bewegung. Das zählt.

Dein Business hat seine aktuellen Strukturen gesprengt? Gut. Das bedeutet, es lebt.

Es ist gerade unbequem, es kostet Kraft, die du kaum noch hast. Aber du weißt ja noch, warum du das angefangen hast.

Das Warum ist noch da. Es wartet nur darauf, dass wieder Platz dafür ist. Und den wird es geben, wenn du aufhörst, dich durch die Wachstumsschmerzen durchzubeißen, und anfängst, sie als das zu nehmen, was sie sind: eine Einladung, dein Business so aufzustellen, dass es wirklich zu deinem Leben passt.

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Frau am Meer springt fröhlich in die Luft, im Hintergrund ein Sonnenuntergang Text auf dem Bild: "Für Expertinnen, die mehr wollen: Klarheit, Struktur & skalierbare Umsätze. 0€ Masterclass + Bonus im Wert von 150€

Liebe Grüße

Steffi von der Customer Happiness Academy


PS: Falls du vorher noch Fragen hast schreib mir einfach eine WhatsApp.

Gründer Button mit WhatsApp Logo und Text "Chat on WhatsApp"
Über die Autorin

Ich unterstütze Coaches, Trainerinnen und Beraterinnen dabei, ihr Onlinebusiness durch geniale Gruppenprogramme, die bei ihren KundInnen für echte Ergebnisse und Transformationen sorgen, zu skalieren, für ein flexibles zeit- und ortsunabhängiges Business, das wirklich zu ihnen passt und sie erfüllt.

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